Dieser Guide gibt dir einen Überblick darüber, was NURBÖSE ist, wofür wir stehen
und wie wir gemeinsam einen respektvollen, sicheren und offenen Raum schaffen.
Allgemeines
Was ist die NURBÖSE?
NURBÖSE ist eine sexpositive Eventreihe, die Clubkultur, elektronische Musik und einen bewussten Umgang miteinander verbindet. Im Fokus stehen Respekt, Konsens, Awareness und eine offene, diverse Community.
Für wen ist die NURBÖSE?
Für alle volljährigen Menschen, die sich mit unseren Werten identifizieren. Unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Identität oder Erfahrung – solange Respekt und Konsens selbstverständlich sind.
Wo finden die Events statt?
Die Events finden an wechselnden Locations statt – meist in Köln oder Hamburg. Alle Infos zu Ort, Datum und Tickets findest du immer auf der Eventseite.
Spielregeln
House Rules
WAS IST WICHTIG?
Bitte lies dir die House Rules, Awareness und den Dresscode und den Beitrag „Consent Is Key“ durch. Diese Beiträge müssen dir bekannt sein, diese werden an der Türe abgefragt und Gäste werden beim empfang an der Türe aufgeklärt.
SAFER SPACE/BRAVER SPACE
Safe Spaces gibt es nicht! – Kein Ort/ Raum ist 100% sicher.
Wir wollen einen safer Space schaffen und tolerieren deshalb keine sexuelle/verbale Belästigung (Berührungen, Blicke, Annäherung, Catcalling), Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Misogynie, Bodyshaming, Ageshaming, Ableismus, aggressives Verhalten, Transfeindlichkeit, Homofeindlichkeit, Hass und Diskriminierung jeglicher Art. Wir möchten jedoch auch einen Braver Space sein, einen Ort, an dem wir uns kritischen Fragen stellen, Mut zur Selbstreflexion haben und an dem unterschiedliche Meinungen nebeneinander existieren dürfen (Diskriminierung & Hass sind keine Meinungen). Ein Raum zum Lernen. Fehler passieren oft aus Unwissenheit, aus verschiedenen Perspektiven und unterschiedlicher Sozialisierung. Ein Diskurs muss möglich sein. Ein „Braver Space“ ist ein Umfeld, das über das Konzept eines „Safer Space“ hinausgeht, indem es aktive Beteiligung und Mut zur Auseinandersetzung mit herausfordernden Themen fördert, ohne dass jemand dabei Respektlosigkeit oder Diskriminierung erfahren muss. Es wird erwartet, dass jede*r:
- Aktives Zuhören praktiziert und offen für die Perspektiven anderer bleibt, auch wenn diese von den eigenen abweichen.
- Respektvolle Kommunikation fördert und sich bemüht, Diskussionen in einer Weise zu führen, die inklusiv und wertschätzend ist.
- Verantwortung übernimmt für die eigenen Worte und Taten und bereit ist, daraus zu lernen und sich weiterzuentwickeln.
- Unterstützung bietet, indem aktiv nach Wegen gesucht wird, um die Teilnahme und den Beitrag aller zu erleichtern, insbesondere von denen, die möglicherweise weniger gehört werden.
- Intervention zeigt, wenn Verhaltensweisen beobachtet werden, die dem Geist des Braver/safer Space zuwiderlaufen, indem angemessen und respektvoll Einspruch erhoben wird.
Diese Grundsätze sollen dazu beitragen, dass jeder Raum (auch online), in dem unsere Veranstaltung stattfindet, ein Ort ist, an dem Lernen, Wachstum und ein echter Austausch gefördert werden.
PASST DU ZU UNS UND WIR ZU DIR?
Irritiert dich Nacktheit oder denkst du, dass Personen, die Fetischkleidung tragen, darauf aus sind, „abgeschleppt“ zu werden? Hast du Schwierigkeiten mit LSBT*I*N*+ Personen? Akzeptierst du verschiedene Lebensweisen und Beziehungsformen, sowie Personen unterschiedlicher Kulturen und Religionen nicht? Dann ist die NURBÖSE definitiv nicht der richtige Ort für dich.
NUR JA HEIßT JA
Achte immer darauf, die Grenzen anderer Gäste zu respektieren. Bevor du dich einer anderen Person näherst oder interagieren möchtest, frage immer zuerst, ob dein Gegenüber einverstanden ist. Es ist wichtig, dass du dabei ein Klima schaffst, in dem sich die andere Person frei fühlt, auch “Nein” zu sagen, und dieses “Nein” als eine vollkommen sichere und akzeptable Antwort angesehen wird.
FOTO & VIDEOVERBOT
Sobald die Kameras abgeklebt sind, herrscht ein striktes Foto und Videoverbot auf dem ganzen Gelände. Auch auf den Toiletten.Hast du keinen Aufkleber, hol dir bitte einen an der Kasse oder am Awareness Point.Es werden auch vom Team keine Fotos & Videos auf der Veranstaltung für Promotion und auch nicht für interne Zwecke gemacht.
PLAY BEREICHE
Nur hier wird gespielt!
Bitte beachte, dass unser Darkroom ein klassischer Darkroom ist. Nutze ihn bitte nur, wenn dir bewusst ist, dass beim Betreten Consent gegeben wird. Hier gilt jedoch, dass ein NEIN auch wirklich ein NEIN ist. Wenn eine Person etwas nicht möchte, wird weder diskutiert noch versucht, irgendetwas zu tun.
In allen anderen Bereichen wie der Play Area und der Couple Area gilt das Prinzip NUR EIN JA IST EIN JA.
RÜCKSICHTNAHME
Achtet auf euer Umfeld, FLINTA First! Nehmt nur den Raum ein den ihr benötigt. Achtet beim durch die Menge gehen darauf, nicht zu schubsen.
TRIGGER SENSIBEL/INKLUSION
Wir setzen alles daran, unsere Events für alle Besucher*innen angenehm und zugänglich zu gestalten. Um ein trigger-sensitives Umfeld zu schaffen, verzichten wir daher bewusst auf Strobo und Nebel. Wir möchten, dass sich jede*r sicher und wohl fühlt, ohne überwältigende visuelle oder atmosphärische Reize.
Inhaber*innen eines Schwerbehindertenausweises mit dem Merkzeichen B erhalten freien Eintritt zu all unseren Veranstaltungen. Außerdem bemühen wir uns um die Einführung von Solidaritätstickets, um finanzielle Barrieren zu minimieren – Stay tuned
Consent is Key
Du möchtest Teil unserer NURBÖSE Community sein?
Dann möchten wir euch darauf aufmerksam machen, dass die NURBÖSE eine Veranstaltung ist, die den hedonistischen Lebensstil zelebriert.
CONSENT IS KEY – darauf möchten wir euch sensibilisieren.
Wann auch immer du in einer Situation Aufmerksamkeit, Kontakt, Belästigung oder Fehlverhalten erfährst/siehst oder dich unwohl fühlst, wende dich an uns, das Awareness-Team oder das Team vom Helios37 oder dem jeweiligen Club.
- – Sexuelle/verbale Belästigung (Berührungen, Blicke, Annäherung, Catcalling)
- – Antisemitismus
- – Sexismus
- – Rassismus
- – Misogynie
- – Bodyshaming
- – Ageshaming
- – Aggressives Verhalten
- – Trans Feindlichkeit
- – Homo Feindlichkeit
- – Hass und Diskriminierung jeglicher Art
Wir möchten eure Sicherheit gewährleisten und bitten euch, respektvoll miteinander umzugehen.
Consent bedeutet, dass eine Person freiwillig und bewusst zustimmt, eine bestimmte Handlung oder Aktivität durchzuführen. Es geht darum, dass alle Beteiligten einverstanden sind und sich wohl und sicherer fühlen.
Es gibt viele Situationen, in denen Consent wichtig ist, zum Beispiel beim sexuellen Kontakt, bei medizinischen Eingriffen und bei jeder zwischenmenschlichen Handlung. Wenn man Consent erhalten möchte, sollte man offen und ehrlich kommunizieren und sicherstellen, dass die andere Person versteht, was passieren wird und dass sie die Möglichkeit hat, Ja oder Nein zu sagen.
Es ist wichtig, dass man sich bewusst ist, dass Consent jederzeit widerrufen werden kann und dass jeder das Recht hat, seine Meinung zu ändern. Wenn eine Person kein Consent gibt oder es widerruft, sollte man das respektieren und die Handlung oder Aktivität nicht fortsetzen.
Consent ist ein wichtiger Teil jeder gesunden und respektvollen Beziehung, und es ist entscheidend, dass wir uns alle bemühen, es zu verstehen und zu respektieren.
Konsens bedeutet auch, die Möglichkeit, Ablehnung zu erfahren. Daher kann Konsens Angst machen oder verunsichern.
Aber Konsens bedeutet auch, bei einem „Ja“ immer die Sicherheit zu haben, dass das, was geschieht, wirklich gewollt ist.
Man weiß, woran man ist – vorausgesetzt, ein „Nein“ ist eine sichere Option!
Gibt es ein Foto- oder Videoverbot?
Aufnahmen jeglicher Art sind verboten!
WESHALB IST DAS SO?
Um einen Safer Space zu schaffen, gelten das Fotografier- und Videoverbot als eine der wichtigsten Regeln.
Es gibt Gäste, die aus beruflichen, familiären, religiösen oder sonstigen Gründen nicht in den Zusammenhang mit einer Fetischveranstaltung gebracht werden dürfen.
Dies kann für oben genannte Gäste, weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen.
Von Mobbing in privatem Umfeld, bis hin zum Jobverlust.
Auch möchten wir, dass sich alle unsere Gäste so frei bewegen und tanzen können, als würde niemand zusehen.Wir haben Gäste, die ihre sexuellen Vorlieben und auch die, für bestimmte Kleidung, Materialien, kinks usw auf der NURBÖSE ausleben möchten.
Dafür sind Fetisch Veranstaltungen da.
Für einige ist die NURBÖSE eine Tanzveranstaltung, für andere ist die NURBÖSE ein Ort, wo sie sein können wie Sie sind.
Ein Raum für die buntesten Außenseiter:innen, um ihre Einzigartigkeit ohne Entschuldigung auszudrücken!
WAS PASSIERT BEI VERSTOß GEGEN DAS FOTO- UND VIDEOVERBOT?
Wenn du ohne Aufkleber beim Benutzen der Kamera erwischt wirst, musst du alle gemachten Videos und Fotos löschen und die Veranstaltung verlassen.
Die Aufkleber müssen auf den Kameras bleiben, sollte sich ein Aufkleber lösen, bist du dazu verpflichtet dir an der Kasse neue zu holen.
Sehen wir nach der Veranstaltung Aufnahmen der NURBÖSE, bekommst du eine Nachricht und wirst von der Veranstaltung ausgeschlossen.
Konsequenzen?!
- Verstoß = 3 Monate Hausverbot
- Verstoß = 6 Monate Hausverbot
- Verstoß = endgültiger Ausschluss
Bist du wissentlich auf Aufnahmen mit drauf
- Verstoß = Verwarnung
- Verstoß = 3 Monate Hausverbot
- Verstoß = 6 Monate Hausverbot
- Verstoß = endgültiger Ausschluss
Die Regeln gelten für alle, auch für unsere Freund:innen, Teammitglieder und auch für uns selbst.
Wenn ihr von uns Aufnahmen seht, könnt ihr sicher sein, dass diese vor oder nach der NURBÖSE entstanden sind.
Awareness & Diversity
Awareness
Immer wenn du in einer Situation Aufmerksamkeit, Kontakt, Belästigung oder Fehlverhalten erfährst, siehst oder dich unwohl fühlst, zögere nicht, uns zu kontaktieren. Das Awareness-Team erkennst du an grünen/roten LED-Armbändern, und auch das Team der Location steht zur Verfügung. Außerdem sind wir jederzeit über Instagram oder Telegram erreichbar.
Dennoch ist es wichtig, Eigenverantwortung zu übernehmen – das Team fungiert nicht als „Awareness-Polizei“. Achtet auf euch selbst und aufeinander. Bei gesundheitlichen Beschwerden wie Bauchschmerzen oder Übelkeit ist das Awareness-Team kein Betreuer:in. In solchen Fällen kannst du dich aber zum Awareness Point begeben, um dich auszuruhen, bis es dir besser geht.
Kontaktdaten:
– Roxi’s Telegram: @Nurroxii, E-Mail: info@nurboese.de
– Nils‘ Telegram: @nils_lng
Solltest du nach der Veranstaltung feststellen, dass du Klärungsbedarf hast, kannst du dich auch später noch bei uns melden. Roxi ist deine Ansprechpartnerin, erreichbar über Telegram, E-Mail (info@nurboese.de) oder Instagram.
Wenn du eine diskriminierungserfahrung bei/durch uns machen musstest und dir keine der genannten Optionen zusagt, kannst du dich auch bei einer unabhängigen Stelle melden wie zb bei “rubicon” oder „Öffentlichkeit gegen Gewalt ev” (oegg)
Awareness Point
Hier findest du immer geschulte Awareness Teammitglieder.
Sie unterstützen dich bei jedem Anliegen.
An diesem Point gibt es außerdem Obst, Süßigkeiten, Hygieneartikel, Erste Hilfe Kasten, Wasser, etc.
Erste Ansprechpartner:innen
Sie sind auf der Veranstaltung wie Gäste unterwegs, tragen grüne/rote LED Armbänder und sind immer ansprechbar, solltest du Fragen haben oder Unterstützung für dich oder eine andere Person benötigen. Sie leisten keine Betreuung, sondern bringen dich bei Bedarf zum Awareness Point.
Wenn du von einem Teammitglied angesprochen wirst, folge bitte den Anweisungen.
Play-Bereich Guardians
Diese befinden sich vor den Play-Bereichen. Sie verteilen Kondome, Gleitgel, andere kostenlose Artikel und Reinigungsmittel usw. Sie gehen auch durch die Bereiche, um zu überprüfen, ob alles in Ordnung ist. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, melde dich bitte bei den Play-Bereich Guardians, damit diese direkt handeln können. Für Sauberkeit bist du selbst verantwortlich.
PSY CARE
Unser Awareness Team steht zur Verfügung, wenn du zu viel getrunken hast oder sich aufgrund von Drogenkonsum in einem Zustand befindest, der Unterstützung erfordert. Du musst keine Angst haben, von der Veranstaltung ausgeschlossen zu werden. Sobald du wieder in der Lage bist, am Geschehen teilzunehmen, erhältst du eine kurze Aufklärung mittels eines Flyers sowie ein Gespräch. Danach kannst du wieder tanzen gehen, außer wenn es um GBL/GHB geht, da diese Substanzen besonders riskant sind. Bei einer Überdosierung dieser Stoffe müssen wir allerdings den Rettungsdienst rufen und es folgt eine dreimonatige Veranstaltung Sperre.
Wenn wir dich ansprechen, erwarten wir, dass du ehrlich mitteilst, was du konsumiert hast. Dies ist extrem wichtig, damit wir deinen Zustand korrekt einschätzen und entsprechend handeln können. Bei einem zu starken Rausch durch GBL werden wir deine Freund:innen hinzuziehen, damit sie auf dich aufpassen. Sobald es möglich ist, musst du in Begleitung von mindestens eine*m Freund*in die Veranstaltung verlassen.
Diversity
NURBÖSE IST FÜR ALLE.
Unsere Werte und unsere Lebensweise beruhen auf dem Prinzip der Vielfalt – Und Vielfalt bedeutet alle.
Und auch zu erkennen, dass wir nicht alle gleich sind. Denn jeder Mensch hat andere Bedürfnisse, weil er andere Erfahrungen gemacht hat.
Vielfalt bedeutet, dass wir die unterschiedlichen Erfahrungen als Chance betrachten, miteinander und voneinander lernen und jeden Menschen als Individuum wahrnehmen.
Der Abbau von Diskriminierung und die Förderung von Chancengleichheit sind die zentralen Ziele. Die Kerndimensionen von Diversity, die die Vielfalt der Menschen repräsentieren, sind in der Regel:
Alter, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, soziale Herkunft, sexuelle Orientierung sowie körperliche und geistige Verfassung.
Von Anfang an war es uns wichtig, die NURBÖSE Divers zu gestalten.
Wir sehen alle Unterschiede und deren Facetten, akzeptieren diese und sehen sie als eine Bereicherung.
Wir sind uns bewusst, dass es Gruppen von Menschen gibt, die nicht gleich behandelt werden und unter Diskriminierung, Hass, Ausgrenzung, Sexismus, etc. leiden.
Für diese Gruppen wollen wir deutlich machen, dass wir ein sicherer Ort für sie sind.
Musik und Clubs waren schon immer ein Ort, an dem verschiedene Menschen zusammenkommen.
Musik und Clubs sollten sich wie Freiheit anfühlen.
Für uns bedeutet Ausgehen und Tanzen sehr viel, und deshalb und wegen unserer unterschiedlichen Erfahrungen und Erlebnisse mit unseren Freunden (wir haben auch viel Schlimmes beim Ausgehen erlebt).
Deshalb wollen wir einen Ort schaffen, der sich sicher anfühlt, wo man seine Sorgen für ein paar Stunden ausblenden und positive Energie sammeln kann.
Ein Ort, an dem man tanzen kann, als ob niemand zuschaut, ein Ort, an dem man sich im Raucherbereich oder in der Chill-Area mit Fremden austauschen und so sein kann, wie man ist.
Barrierefreiheit
Barrierefreier Zugang:
Die Location hat einen barrierefreien Zugang. Die Tanzfläche und alle anderen Bereiche sind barrierefrei, einschließlich der Play- und Couple Area, außer dem Darkroom. Dort ist die Tür zu schmal, um mit einem Rollstuhl hinein zu gelangen. Unsere Guardians unterstützen jedoch gerne, falls ein Rad kurz zum Einlass ab- oder anmontiert werden soll.
Barrierefreie Toilette:
Es gibt eine barrierefreie Toilette. Den Schlüssel dafür bekommt man an der Bar in der Chill Area. Der Schlüssel muss dort abgeholt und wieder zurückgebracht werden. Eine andere Lösung hat die Location leider nicht.
Getränkebestellung:
Wenn der Tresen wegen der Höhe eine Barriere darstellt, kann man an der Bar am Eingang an der Schiebetür Getränke bestellen. Ansonsten bitte am Tresen bestellen.
Reizarme Veranstaltung:
Wir verwenden kein Strobo und keine intensiven Visuals und Lichteffekte, um eine reizarme Veranstaltung zu gewährleisten. Der Dancefloor ist recht dunkel gehalten.
Unterstützung:
Unser Awareness Team, der Awareness Point und unsere ersten Ansprechpartner*innen stehen zur Verfügung. Teile unserem Team gerne mit, wenn du Unterstützung benötigst.
Leitlinien:
Es gibt keine Leitlinien im Club
Anfahrt (Helios37):
Die nächstgelegene KVB-Haltestelle ist Venloer Straße. Von dort aus benötigt man ca. 5 Minuten zum Club.
Die nächstgelegene DB-Haltestelle ist Ehrenfeld Bahnhof der Fußweg beträgt auch ca 5 Minuten.
Parken:
Auf der Heliosstrasse gibt es am Straßenrand Parkplätze und auf der Oskar-jägerstrasse kann man gut parken. Der Club verfügt nicht über einen Gäste Parkplatz.
Ticket mit Behinderung:
Wenn man eine Begleitung/Assistenz benötigt, erhält diese Person freien Eintritt, genauso wie die Person mit Schwerbehindertenausweis. Dazu bitte eine Mail an info@nurboese.de senden. Wir schreiben dann, ob freier Eintritt oder ein ermäßigter Eintritt infrage kommt. Personen mit Merkzeichen B erhalten immer freien Eintritt.
Freier Eintritt für Drag Personen:
Drag Personen kommen in Drag kostenlos rein. Einfach in Drag erscheinen und beim Door Luder melden.
Soli Tickets:
Wir sind bemüht, kostenlose Soli-Tickets zur Verfügung zu stellen. Dazu sind wir mit einem Unternehmen im Austausch, welches die Finanzierung dafür gewährleisten könnte. Wir hoffen damit Ende des Jahres an den Start gehen zu können.
An unserem Konzept zur Barrierefreiheit arbeiten wir noch und werden dieses erweitern. Leider ist dies momentan alles was wir zur Teilhabe von behinderten Menschen leisten können.
Wir sind per email info@nurboese.de oder per Insta Nachricht immer für Fragen erreichbar.
Code of Conduct
Unser commitment und unsere Überzeugungen
Zusammen mit unserer Community schaffen wir einen Ort, der abseits der gesellschaftlichen Norm einen safer und braver Space schafft.
Wir reden nicht nur über Diversity, wir leben nach dem Prinzip Diversity. Dh wir sehen die Vielfalt der Menschen in der Gesellschaft und sind uns über die Unterschiede dieser bewusst und sehen und nutzen die unterschiedlichen Erfahrungen der jeweiligen Gruppen als Chance. Der Abbau von Diskriminierung und einen safer/braver Space für alle zu schaffen, ist unser Ziel.
Die Kerndimensionen von Vielfalt sind: Ethnische Herkunft und Nationalität, geschlechtliche Identität, körperliche und geistige Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexuelle Orientierung, soziale Herkunft, sozialer Status und Alter. Wir sind uns dabei bewusst, dass eine abschließende Benennung aller relevanten Diversitätsdimensionen kaum möglich ist und dass wir unser Selbstverständnis und unsere Haltung stets in Anbetracht gesellschaftlicher Debatten reflektieren müssen.
Wir setzen uns für einen friedvollen, respektvollen und wertschätzenden Umgang ein. Wir sind uns bewusst, dass der Zugang zu Ressourcen und Privilegien nicht für alle gleich ist. Unsere Arbeit basiert auf einem Verständnis für Vielfalt und Sensibilität gegenüber Diskriminierung. Wir engagieren uns dafür, dass jeder Mensch, unabhängig von seiner Herkunft, Orientierung, seinen Fähigkeiten oder Einschränkungen, teilhaben kann und dass gegen gesellschaftliche und strukturelle Benachteiligungen vorgegangen wird.
Wir glauben fest daran, dass Vielfalt in unserem Team – geprägt durch unterschiedliche Hintergründe, Erfahrungen und Perspektiven – unsere Arbeit bereichert und stärkt. Deshalb legen wir großen Wert auf Diversität und Chancengleichheit bei der Besetzung neuer Positionen.
Wir sind uns bewusst, dass Diskriminierung sowohl strukturelle als auch intersektionale Wurzeln hat, und setzen uns aktiv gegen Sexismus, Rassismus, Antisemitismus,Homo und Trans feindlichkeit, Ableismus, Altersdiskriminierung und alle anderen Formen der Diskriminierung ein. Verhaltensweisen wie Diskriminierung, Einschüchterung, Mobbing und Machtmissbrauch haben bei uns keinen Platz.
Wir schätzen die geschlechtliche Vielfalt und die Vielfalt der Geschlechtsidentitäten als grundlegenden Teil unserer Werte. Daher achten wir darauf, dass sich dies auch in unserer Kommunikation widerspiegelt. Wir formulieren unsere Ansprachen und Texte geschlechtersensibel und nutzen bei gegenderten Formulierungen das Gendersternchen „*“ oder den Doppelpunkt „:“, um alle Geschlechtsidentitäten einzubeziehen.
Um allen Menschen gleiche Teilhabechancen zu ermöglichen, streben wir maximale Barrierefreiheit an. Das umfasst leicht zugängliche Kommunikation auf unserer Webseite, den sozialen Medien und in all unseren Veröffentlichungen. Wir sind uns bewusst, dass wir zum Thema Barrierefreiheit und Inklusion noch Bedarf haben, diese besser umzusetzen und arbeiten daran.
Wir pflegen eine Kultur der offenen Diskussion und des konstruktiven Umgangs mit Fehlern, sowohl intern als auch nach außen gerichtet.Offenheit für Feedback und ständiges Lernen prägen unser Selbstverständnis. Uns ist bewusst, dass niemand vollkommen frei von Ismen und Vorurteilen ist, auch wir nicht, deswegen ist Reflektion und die eigenen Anteile erkennen unsere Aufgabe.Wir betrachten uns als stetig lernend und offen für neue Perspektiven und Verbesserungen.
Workshops und andere Tools, um uns weiterzubilden, besuchen wir regelmäßig.
Umsetzung des Code of conduct: Wie wir unsere Werte in der täglichen Arbeit verankern
Um zu gewährleisten, dass die im Verhaltenskodex festgehaltenen Werte und Haltungen in die Arbeitsweisen bei NURBÖSE integriert werden, setzen wir klare Erwartungen an alle Entscheidungsträger*innen und Mitarbeiter*innen. Es ist essentiell, dass die tägliche Arbeit und Kommunikation diese Prinzipien widerspiegeln. Folgende Fragen sollten sich unsere Teammitglieder regelmäßig stellen:
– Kommunikation: Formuliere ich meine Aussagen anderen gegenüber respektvoll, verständlich und offen?
– Werteorientierung: Halte ich mich in meinem Arbeitsalltag an unsere zentralen Werte?
– Bewusstsein für Privilegien und Diskriminierung: Bin ich mir meiner eigenen Privilegien bewusst und sensibel gegenüber den Diskriminierungserfahrungen, die andere Personen erleben oder erlebt haben?
– Wissen über Vielfalt: Verfüge ich über ausreichend Wissen zu Diskriminierungsmechanismen und Diversität?
Durch die kontinuierliche Reflexion und das Hinterfragen eigener Handlungen nach diesen Kriterien streben wir danach, dass unser Verhaltenskodex lebendig bleibt und aktiv unser Arbeitsumfeld prägt.
Umgang mit externen Partner*innen:
Die Auswahl externer Partner*innen muss stets im Einklang mit den Werten unseres Code of conduct erfolgen. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der kritischen Überprüfung auf diskriminierende Verhaltensweisen.
Überprüfungskriterien:
– Es muss sorgfältig geprüft werden, ob potenzielle externe Partner*innen in durch rassistische, antisemitische, sexistische oder anderweitig diskriminierende oder rechtswidrige Vorfälle aufgefallen sind.
– Die Überprüfung sollte sowohl öffentlich zugängliche Informationen als auch, wenn möglich, direkte Rückmeldungen oder Berichte über das Verhalten der Externen umfassen.
Maßnahmen bei Verstößen:
– Bei festgestellten Verstößen gegen die Prinzipien unseres Verhaltenskodex muss die Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Geschäftspartner*in unverzüglich beendet werden.
– Dies schließt die sofortige Aufkündigung bestehender Verträge und die Vermeidung zukünftiger Interaktionen ein.
Diese Richtlinien sollen sicherstellen, dass alle externen Beziehungen die ethischen Standards und Werte der NURBÖSE widerspiegeln und fördern.
Maßnahmen für Veranstaltungen:
Für unsere Veranstaltungen an externen Orten schicken wir im Voraus eine verkürzte Fassung unseres Verhaltenskodex an die Veranstaltungsorte. Diese Version beinhaltet wichtige Kontaktdaten für eventuelle Rückfragen und soll an alle Mitarbeiter*innen vor Ort – von der Security bis zu den Techniker*innen – weitergegeben werden.
Um sicherzustellen, dass unsere Veranstaltungen für alle sicher sind und ein respektvolles Miteinander gefördert wird, setzen wir verschiedene Maßnahmen um. Dazu zählen Hinweisschilder an verschiedenen Stellen des Veranstaltungsortes, unser eigenes geschultes Awareness Team vor Ort und kurzes Briefing am Eingang. Diese Schritte helfen uns dabei, ein bewusstes und sicheres Umfeld für alle Teilnehmenden zu schaffen.
Über die Mail Adresse (info@nurboese.de) sollen Gäste auch nach der Veranstaltung die Möglichkeit haben, Beschwerden, Vorfälle oder Verbesserungshinweise an uns zu kommunizieren. Diese Mail Adresse soll auf den Aushängen deutlich erkennbar sein.
Richtlinien beim Booking
Beim Booking von Künstler*innen und anderen Acts für unsere Veranstaltungen legen wir großen Wert auf Vielfalt. Es ist uns wichtig, dass die Zusammensetzung des Line up Gendergerecht ist und auch marginalisierte und unterrepräsentierte (Personen) gruppen angemessen vertreten sind. Diese Herangehensweise soll sicherstellen, dass wir Sichtbarkeit schaffen, was nicht nur die Qualität unserer Veranstaltungen steigert, sondern auch unserer Verpflichtung zu einer inklusiven und diskriminierungskritischen Praxis entspricht.
Beim Auswahlprozess von Künstler*innen und anderen Acts ist es wichtig, die Vergangenheit zu überprüfen. Wir müssen sicherstellen, dass sie nicht in rassistische, sexistische oder anderweitig diskriminierende oder rechtswidrige Aktivitäten verwickelt waren. Sollte jemand gegen die Prinzipien unseres Verhaltenskodex verstoßen haben, wird die Zusammenarbeit mit dieser Person unverzüglich beendet oder, wenn’s vorher bekannt ist, gar nicht erst gebucht. Dieser Ansatz hilft uns, die Integrität und die Werte unserer Veranstaltungen zu wahren.
Um die Sicherheit der DJs zu gewährleisten, werden diese am Eingang abgeholt und ins Backstage begleitet. Zur Playtime werden Djs zum DJ Booth begleitet und wieder abgeholt. Die jeweiligen Rider der Künstler*innen werden berücksichtigt.
Richtlinien für den Backstage Bereich: Machtmissbrauch erkennen, benennen und einschreiten
Der Zutritt zum Backstage-Bereich ist reguliert und ausschließlich Teammitgliedern, Kooperationspartner*innen, DJs und deren Begleitungen, die mit einem entsprechenden Armband ausgestattet sind, gestattet. DJs und andere Mitarbeitende dürfen keine Gäste von der Veranstaltung in den Backstage Bereich mitnehmen.
Im Backstage haben wir einen Mitarbeiter, der zum Thema Machtmissbrauch, Sexismus usw geschult ist und handelt, wenn er diese Strukturen erkennt, er macht auch das Artist Care.
Sollten wir Fehlverhalten (zB typische Machtstrukturen) erkennen, verpflichten wir uns, diese umgehend zu adressieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um sie zu unterbinden. Fehlverhalten oder unwohl sein kann dem Artist Care mitarbeiter gemeldet werden.
Auch im gesamten Backstage Bereich gilt zudem ein striktes Fotoverbot. Alle Kameras müssen abgeklebt sein, um die Privatsphäre zu wahren und sicherzustellen, dass sich alle Beteiligten sicher und ungestört fühlen können.
Offene Kommunikation und Meldesystem: Unterstützung für Betroffene von Übergriffen
Wir ermutigen alle Mitarbeitenden und Entscheidungsträger*innen, offen Bedenken zu äußern und möglichst frühzeitig Fehlverhalten ansprechen, damit zeitnah interveniert werden kann. Mitarbeitende sollten sich jederzeit ohne Sorge um negative Konsequenzen an Vorgesetzte wenden können.
Ebenso wichtig ist es, dass Personen, die Diskriminierung erfahren oder Fehlverhalten beobachten – unabhängig davon, ob es sich um interne oder externe Vorfälle handelt – diese Vorfälle melden. Nur durch solche Meldungen können wir sicherstellen, dass wir selbstkritisch bleiben und sich kontinuierlich in Richtung einer diskriminierungsfreien Arbeitsumgebung entwickeln.
Unabhängige Meldestellen sind bekannt und im Konzept verankert,an die sich Mitarbeitende und betroffene Gäste melden können, um Befangenheit zu vermeiden und den Betroffenen neutrale Unterstützung zu bieten, insbesondere wenn wir selbst involviert sein könnten. Diese Stelle wird als unparteiische Vermittlung fungieren, die die Anonymität und Sicherheit der Hinweisgeber*innen gewährleistet und eine objektive Behandlung aller gemeldeten Vorfälle sicherstellt. Öffentlichkeit gegen Gewalt (oegg) und Rubicon sind die Meldestellen.
Awareness Umgang:
Wir legen großen Wert darauf, die Bedürfnisse von Betroffenen ernst zu nehmen und zu berücksichtigen. Allerdings können wir im Vorfeld gemeldete Fälle oder Personen, die nicht direkt mit der Veranstaltung verbunden sind, nicht behandeln oder von der Teilnahme ausschließen, außer es handelt sich um Personen, die bekanntermaßen eine deutliche Gefahr für die Veranstaltung darstellen könnten.
Wir bemühen uns, Einzelfälle sorgfältig zu prüfen, können jedoch keinen Ausschluss garantieren, da unsere Kapazitäten begrenzt sind. Dennoch vertrauen wir auf unser erfahrenes Team und ein durchdachtes Sicherheitskonzept, das allen Gästen Schutz und Sicherheit während der Veranstaltung bietet.
Es ist uns wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem Lernen, Diskurs und auch Fehler machen möglich sind. Wir sind der Überzeugung, dass verschiedene Meinungen Coexistieren können, solange die Würde des Menschen dabei gewahrt bleibt. Dieser Ansatz unterstützt nicht nur die persönliche und berufliche Entwicklung, sondern trägt auch zu einer respektvollen und inklusiven Kultur bei.
Dresscode
Gibt es einen Dresscode?
DRESSCODE
Bitte setze dich mit dem Thema Fetisch/Kinky/Sexpositiv Veranstaltung auseinander. Jede Veranstaltung hat ihren eigenen Dresscode und dieser ist bei uns verbindlich. Es gibt keine Diskussionen und Ausnahmen.
DRESSCODE GO!
Bodypainting, Dessous, Drag, Fetisch, Gear Fetish, Genderfuck, Gummi, Harness, Kettenmode, Kinky, Kunstleder, Lack, Latex, Leder, Lingerie, Mesh, Netz, Nylon, Puppies & Petplay, PVC, Rock (Kilt), Rubber, sexy Unterwäsche, Dessous, Strapse, Vinyl, Wetlook, Bunt…
Boots oder Stiefel sind keine Pflicht – welches Schuhwerk du trägst, ist egal, Hauptsache gepflegt.
DRESSCODE NO GO!
Anzüge, Baumwoll Kleidung, Baumwoll Unterwäsche, Camouflage, Cargo Hosen, Freizeit Anzüge, Gentle Dom, Gym Look, Hemd, Jeans, Karnevalskostüme, Kleidung kultureller Aneignung (Indigene, Inuit, Geisha, Black Facing, usw.), Military Look, Straßenkleidung, Sturmhauben, oben ohne
Optionaler Outfit Check
Wenn du unsicher bist, ob dein Outfit den Anforderungen entspricht, kannst du uns eine Nachricht mit einem Foto zum Outfit Check schicken. Wir werden dir dann entweder ein Go geben oder dir mitteilen, wenn das Outfit nicht geeignet ist. Außerdem geben wir dir Tipps, wie du dein Outfit optimieren kannst.
Outfit Check
Safer space beginnt nicht erst im Club oder an der Türe, sondern schon vorher.
Wir möchten, dass du mit einem guten Gefühl zu uns kommst, deswegen bieten wir den Outfitcheck an. Du sollst dir nicht vorher Gedanken machen müssen, ob du wegen deines Outfits abgewiesen wirst oder nicht.
Wenn du erfahren bist und weißt, dass dein Outfit dem Dresscode entspricht, brauchst du natürlich kein Foto schicken, dies ist nur ein Service für unsichere Gäste.
Schicke ein Bild im Outfit, das Bild kann auch zensiert sein, wir müssen nur das Outfit erkennen können. Wenn man die Materialien nicht gut erkennen kann, schreibe dazu, aus welchem Material die Teile bestehen. Je nachdem geht es auch, wenn die Kleidung nicht getragen wird, dazu muss die Kleidung sehr gut zu erkennen sein, um dir ein wirklich sicheres Go oder No Go zu geben.
Wenn dein Outfit dem Dresscode entspricht, ist die Antwort nur, dass es passt. Entspricht es nicht dem Dresscode, bekommst du Tipps und Verbesserungsvorschläge und eine Erklärung, weshalb das Outfit nicht optimal ist.
Wir finden zusammen eine Lösung.
Und Schuhe sind bei uns egal, Hauptsache du kannst in den Schuhen tanzen und die Schuhe sehen gepflegt aus.
Outfit Check bitte auf dem regulären NURBÖSE Insta Account, per Telegram an @nurroxi, per Joyclub oder Mail.
Der Outfitcheck ist so lange wie möglich vor der Veranstaltung erreichbar.
Versuche so oft wie möglich Social Media auch vor der Veranstaltung zu checken.
Um so eher ihr den Outfit Check macht desto besser.
Einfache Outfit Inspirationen fragen können wir zeitlich nicht stemmen, dazu bitte unsere Outfit Inspirationen checken.
Der Dresscode ist auch in den House Rules erklärt und es gibt outfit No Go‘s und Go videos.
Was passiert, wenn mein Outfit nicht passt?
In diesem Fall kann der Einlass leider verweigert werden. Bitte informiere dich vorab, um Enttäuschungen zu vermeiden.
Bereiche
Welche Bereiche gibt es?
Je nach Location gibt es unterschiedliche Bereiche, z. B. Dancefloor, Play Area, Darkroom oder Couple Area.
Sind die Play Areas verpflichtend?
Nein. Niemand muss sich an Aktivitäten beteiligen. Alles ist freiwillig.
Play Area
Die Play Area ist der Bereich in dem gespielt wird, der Bereich ist nicht dunkel sondern beleuchtet.
Meistens stehen Sex Möbel, oder Stühle in diesem Bereich.
Man findet diesen Bereich auf Fetisch Partys, Sex positiv Partys, Swinger Clubs und auf Schwulen Partys.
Man kann den Bereich alleine oder mit den Partner*innen mit denen man spielen mag betreten.
Der Bereich wird auch von Single Personen genutzt.
Single Personen halten Abstand zu spielenden Paaren/Gruppen und fragen bevor sie etwas machen möchten.
Hier gilt auch nur ein JA ist ein JA.
Kein Solo Wanking!!
Oft wird dieser Bereich auch Darkroom genannt, dies ist aber nicht korrekt und kann zu Missverständnissen führen.
Was ein Darkroom im klassischen Sinn ist wird in einem anderen Beitrag erklärt.
Bitte vor jeder Veranstaltung, die ihr Besuchen möchtet, selbst informieren welche Bereiche es dort gibt und welche Regeln dort gelten.
Hier gilt immer CONSENT IS KEY.
Hier wird alleine oder auch mit mehreren gespielt.
Möchtet ihr mit spielen? Dann fragt ob dies ok ist.
Ein NEIN ist ein NEIN.
Nur ein JA ist ein JA.
Ist das gemeinsame Spielen gewünscht, sprecht ggf. kurz die Spielregeln ab und vor allem welche Grenzen für euch gelten.
Auch kann Consent zu jeder Zeit zurückgenommen werden.
Voyeur:innen halten ausreichend Abstand, es sollen sich alle wohl fühlen!
Wenn man euch darum bittet, mehr Abstand zu halten – macht es einfach!
KEIN Solo Wanken!!
Stay safe – Verhütung nicht vergessen!
1. CONSENT IS KEY
2. Respektvoller Umgang miteinander
3. Anderen Menschen Freiraum lassen
4. Gebrauchte Tücher und andere Dinge gehören in den Müll
5. Keine Chill Area
6. Keine Handys
7. Keine Getränke
8. Berühre niemanden ohne Erlaubnis
9. Kein Konsum Raum
10. Kein Solo Wanken.
11. Nur ein JA ist ein JA
Couple Area
Ein Paar-Bereich auf einer Fetisch-Party ist ein abgetrennter Bereich, in dem ein Paar miteinander interagieren kann. Dieser Bereich ist in der Regel für Paare reserviert, die sicherstellen möchten, dass sie in einer intimen Umgebung sind. Auf einer Fetisch-Party gibt es oft viele verschiedene Aktivitäten und Spielarten, und ein Paar-Bereich kann eine großartige Möglichkeit sein, um das Feeling der Party zu erleben, ohne sich mit anderen Spieler:innen zu vermischen.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass in einem Paar-Bereich auch Regeln und Grenzen respektiert werden müssen.
Der Paar-Bereich ist für Paare.
Dabei spielt bei uns Geschlecht, Sexualität und Anzahl des Paares keine Rolle.
Wichtig ist, dass das Paar den Bereich zusammen betritt, im Bereich zusammen bleibt und den Bereich zusammen verlässt.
Jedes Paar in dem Bereich, betritt diesen um unter sich zu bleiben und möchte nicht mit anderen agieren. Lasst die anderen in Ruhe.
Consent!
KEINE SOLO PERSONEN
Wenn ihr den Bereich betritt um euch darin zu trennen und wir euch dabei erwischen, werdet ihr sofort von der Veranstaltung ausgeschlossen
1. CONSENT IS KEY
2. Respektvoller Umgang miteinander
3. Anderen Menschen Freiraum lassen
4. gebrauchte Tücher und andere Dinge gehören in den Müll
5. Keine Chill Area
6. Keine Handys
7. Keine Getränke
8. Berühre niemanden ohne Erlaubnis
9. Kein Konsum Raum
10. Nur ein JA ist ein JA
10. Solo Wanken verboten
Darkroom
Darkrooms können in Schwulenbars, Diskotheken, Saunen, Clubs und heterosexuellen Swingerclubs vorhanden sein, gehäuft sind sie in Lokalen der schwulen Lederszene oder der Szene nahestehenden Lokalen zu finden. Sie sind sehr spärlich bis gar nicht beleuchtet und dienen den Gästen zu sexuellen Handlungen vom Küssen bis zum Geschlechtsverkehr. Üblicherweise bleiben die Partner:innen anonym und vergnügen sich zu zweit oder zu mehreren. Manche Teilnehmer*innen beobachten auch in der Nähe des Eingangs, wer hineingeht oder lernen sich im Lokal kennen und zeigen ein Cruising-Verhalten. Durch die Reduzierung der optischen Selektion und damit eines möglichen Ablehnungsgrundes des Partners sinkt die Hemmschwelle des Einzelnen, seine Vorlieben real umzusetzen. Quelle Wikepedia
Wer einen Darkroom betritt gibt automatisch Consent.
Es ist wichtig deutlich zu sagen, wenn man etwas nicht möchte!
Consent kann jederzeit zurückgezogen werden! Du solltest diesen Bereich nur betreten, wenn du die Regeln kennst und offen dafür bist, anonyme sexuelle Handlungen mit wem auch immer durchzuführen
Die Spiel Partner*in Wahl funktioniert ganz einfach. Jede Person die sich im Darkroom befindet ist ein:e potentielle:r
Spiel Partner:in.
Wenn sich im Darkroom zwei Menschen vergnügen, ist es nicht unwahrscheinlich, dass aus dem Duo früher oder später ein Trio, ein Quartett oder eine ganze Bigband wird.
Wem das nicht gefällt, muss es deutlich aussprechen. Mimik und Gestik sind wirkungslos, weil es dunkel ist. Der Zaubersatz heißt: “Nein, ich will nicht.”
Bitte achtet auf Verhütung und die eigene Hygiene, Hygiene Artikel gibt es bei den Guardians.
Stay safe!
- CONSENT IS KEY
- Respektvoller Umgang miteinander
- Anderen Menschen Freiraum lassen
- Gebrauchte Tücher und andere Dinge gehören in den Müll
- Nach dem Spielen die Matten reinigen! Desinfektionsmittel gibts bei den Guardians
- Keine Chill Area
- Keine Handys
- Keine Getränke
- Kein Konsum Raum
- Nur ein JA ist ein JA
- Stay safe! Achtet auf die eigene Hygiene